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Helm auf, Skates an und los geht’s – Stadt bietet im Projekt Jugend-Action vor Ort

Karben. „Jetzt setzt euch mal alle hier zu mir auf den Boden“, instruiert Andrea Wiegand die jungen Teilnehmer des Inliner-Kurses. Gespannt blicken sie 13 behelmte Gesichter an. „Jetzt nehmen wir erst einmal nur den rechten Skate und ziehen ihn sitzend oder kniend an.“

Zuvor haben die nebst Helmen mit Knie-, Ellenbogen- und Handschonern ausgestatteten Schützlinge, im Alter von sieben oder acht Jahren, beim Jugend-Action-vor-Ort-Projekt (JavO) des Jugendkulturzentrums Karben ohne Rollen unter den Füßen „richtiges Fallen“ geprobt. Schon geht es zur Sache: Inline-Skates an und losrollern. Zunächst mit einem beschuhten Fuß zum Abstoßen, dann in den anderen Skate gewechselt, später auch mit zwei vierrädrigen Untersätzen an den Füßen. „Im dritten Jahr veranstalten wir jetzt dieses Angebot für Kinder“, berichtet Marion Rohmfeld vom Fachdienst Kinder- und Jugendarbeit. „Es kommt super an. Wir sind sehr zufrieden mit den Teilnehmerzahlen.“

„Seit drei Jahren bieten wir zudem spezielle Angebote.“ In diesem Jahr am Bolzplatz in Okarben, wo bis zu den Sommerferien dienstags von 16 bis 19 Uhr das Jukuz vor Ort ist und an der Skater-Anlage in Klein-Karben, wo donnerstags von 16 bis 19 Uhr die 38-jährige Trainerin junge Skater betreut.

„Zudem haben wir eine ehrenamtliche Mitarbeiterin, die auch über die Aktion hinaus bis zum Herbst immer donnerstags an der Skater-Anlage dafür sorgt, dass auch die Kleinen mal Vorfahrt haben“, versichert Rohmfeld. „Wir bieten einen weiteren Termin für Fortgeschrittene“, sagt Rohmfeld: „Derzeit sind noch 15 Plätze frei.“ Anmeldungen für Donnerstag, 10. Juni,von 16 bis 19 Uhr (ab sieben Jahren) unter Telefon (06039) 923190 oder E-Mail an Jukuz@jukuz-karben.de. (ssp)