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Ein Schub für den Sport

Land fördert Bau von Kunstrasenplatz für Rendeler FC mit 100 000 Euro

Freuen sich, dass die Finanzierung des Platzes gesichert ist (von links): Jörg K.Wulf, Guido Rahn, Peter Beuth und Dominik Reuß Foto: Dostalek
Freuen sich, dass die Finanzierung des Platzes gesichert ist (von links): Jörg K.Wulf, Guido Rahn, Peter Beuth und Dominik Reuß Foto: Dostalek

Der 1. FC Rendel erhält eine Zuwendung in Höhe von 100 000 Euro für die Umwandlung des Rasenplatzes in einen Kunstrasenplatz. Der hessische Innen- und Sportminister Peter Beuth (CDU) hat den Förderbescheid dem Vereinsvorsitzenden Dominik Reuß überreicht.

Karben. Als „Motivationsschub“ für einen Sportverein, der hervorragende Arbeit leistet, bezeichnete Innenminister Beuth den Zuwendungsbescheid. Das Land Hessen trage damit als „kleiner Partner“ seinen Teil dazu bei, dass die sportliche Infrastruktur in der Stadt Karben ausgebaut wird. „Mit einem modernen und wetterfesten Kunstrasenplatz können sich die Kicker vom 1. FC Rendel ganz auf ihren Sport konzentrieren“, erklärt der Minister.

Schmunzelnd gratuliert er dem Verein dazu, in 2016 den Stadtpokal gewonnen zu haben – zum ersten Mal wieder nach 18 Jahren. Die erste Mannschaft spiele derzeit in der Kreisliga A Friedberg. Eine neue Sportanlage werde den 250 Mitgliedern zählenden Club für Neuzugänge attraktiver machen.

Vor 50 Jahren

angelegt

Er wisse, dass der Zustand des Rasenplatzes zu vielen Einschränkungen im Trainings- und Spielbetrieb geführt habe. Als Naturrasenplatz sei er vor 50 Jahre angelegt worden. Hoch erfreut zeigt sich Bürgermeister Guido Rahn (CDU), dass nun die Zuwendung des Landes da ist. „Ohne dieses Geld könnten wir den Kunstrasenplatz für Rendel nicht stemmen, es ist der dritte in Karben“, erklärt er.

Für die Umwandlung der Sportanlage wird die Stadt Karben insgesamt 300 000 Euro investieren. Dank des Förderbescheides an den Verein ist die Gesamtfinanzierung gesichert. Der Fußballclub Rendel trägt überdies einen Eigenanteil, der darin besteht, dass die Mitglieder mit anpacken und den neuen Platz umzäunen. Den Zaun müssen sie am Sportplatz am Park in Groß-Karben abbauen, der einer Wohnbebauung weicht.

Jugendarbeit

intensiviert

Mitte 2017 sollen laut dem Vereinsvorsitzenden Reuß die Baufahrzeuge anrollen. „Eine schöne Sache, dass es dann endlich losgehen kann“, sagt er. Im Jahr 2009 habe der Verein angefangen, über einen Kunstrasenplatz zu diskutieren und diesen zu planen. Der Verein habe damals an Mitgliedern zugelegt, auch die Jugendarbeit sei ausgebaut worden. Bei schlechtem Wetter aber sei der Rasenplatz nicht bespielbar gewesen.

Eine weiterer Kunstrasenplatz einer Karbener Sportarena ist bereits fertiggestellt – auf dem Gelände der KSG Groß-Karben. Errichtet hat dieses neue Spielfeld die Stadt. Hinzu kommen soll auf diesem Areal noch ein Mehrzweckgebäude. (ado)