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Stada verlängert Mietvertrag bis 2031

Der Mietvertrag für den Stada-Hauptsitz ist bis 2031 verlängert worden. Das Unternehmen bleibt weiterhin alleiniger Mieter des Gebäudes in der Theodor-Heuss-Straße 52. Foto: Privat
Der Mietvertrag für den Stada-Hauptsitz ist bis 2031 verlängert worden. Das Unternehmen bleibt weiterhin alleiniger Mieter des Gebäudes in der Theodor-Heuss-Straße 52. Foto: Privat

Sitz der Hauptverwaltung bleibt in Dortelweil in der Theodor-Heuss-Straße

Bad Vilbel.  Der Arzneimittelkonzern Stada wird sein Hauptquartier in Dortelweil in den nächsten zehn Jahren nicht verlassen. Das gab Stada-Geschäftsführer Peter Goldschmidt bekannt, der vor Kurzem die Produktionstätten in Bad Vilbel besucht hat. Der Mietvertrag für das Headquarter ist um weitere zehn Jahre bis 2031 verlängert worden. Damit bekräftigt Stada seinen Sitz in Bad Vilbel und ist weiterhin alleiniger Mieter des Gebäudes in der Theodor-Heuss-Straße 52.
Auf einer Gesamtfläche von rund 11 000 Quadratmetern ist im Hauptsitz die Verwaltung untergebracht, während Produktion, Labore und Qualitätskontrolle etwa einen Kilometer entfernt in der Stadastraße ansässig sind.

Fest verwurzelt
»Stada ist und bleibt in Bad Vilbel fest verwurzelt. Wir sind mit unseren weltweit 12 000 Mitarbeitern auf einem erfolgreichen Wachstumskurs und blicken optimistisch in die Zukunft. Als verlässlicher Arbeitgeber in der Rhein-Main-Region setzen wir auf Kontinuität«, sagte Goldschmidt.
»Von unserer Zentrale in Bad Vilbel lenken wir nicht nur unser Unternehmen global, sondern leben unseren Auftrag – Stada: Wir kümmern uns als verlässlicher Partner um die Gesundheit der Menschen. Dass wir dieses Versprechen auch in den letzten Wochen einlösen konnten, haben wir mehr denn je unseren Mitarbeitern zu verdanken. Der Einsatz, den sie gezeigt haben, war wirklich herausragend.«

Teilweise Rückkehr
Seit der vorigen Woche können bis zu 30 Prozent der Mitarbeiter aus der Verwaltung, die während der vergangenen Wochen im Homeoffice gearbeitet haben, wieder ins Büro zurückkehren. Die Gesundheit der Belegschaft habe dabei nach wie vor oberste Priorität, weshalb strenge Sicherheitsvorkehrungen wie Fiebermessen beim Betreten der Gebäude, Maskenpflicht und verstärkte Hygienemaßnahmen getroffen wurden, teilt das Unternehmen mit.
Abhängig von der persönlichen Situation könne jeder Mitarbeiter individuell und freiwillig entscheiden, ob er dieses Angebot annimmt.

Zwei-Säulen-Strategie
Die Stada Arzneimittel AG setzt auf eine Zwei-Säulen-Strategie bestehend aus Generika, inklusive Spezialpharmazeutika und verschreibungsfreien Consumer Health Produkten. Weltweit vertreibt die Stada ihre Produkte in rund 120 Ländern. Im Geschäftsjahr 2019 erzielte das Unternehmen einen bereinigten Konzernumsatz von 2608,6 Millionen Euro und ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 625,5 Millionen Euro. Zum 31. Dezember 2019 beschäftigte Stada weltweit 11 100 Mitarbeiter. (zlp)