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Ein „happy day“ in St. Bardo – Gospelchor aus Wächtersbach begeisterte mit seinem Programm das zahlreiche Publikum

Karben. Ein energiegeladenes Gospelkonzert, das die über hundert Besucher vor Begeisterung von den Bänken riss, haben die rund 40 Sängerinnen und Sänger von „Happy Day Chor und Combo“ abgeliefert. Der Verein aus Wächtersbach, gegründet 1985, weilte am Samstag in der katholischen Kirche St. Bardo in Petterweil und sorgte für ein volles Gotteshaus.

Mit dem Song „Bless the Lord“ zog die Sängerschar ein, und Dirigentin Ulrike Faupel machte dem Publikum gleich deutlich, Gospel sei eine Liedform, bei dem Mitmachen und Mitsingen gewünscht wird. Und das Petterweiler Publikum ließ sich nicht lange bitten und fiel in den einfachen Refrain ein, klatschte mit und schwenkte schließlich die in die Höhe gestreckten Hände.

Dem stimmungsvollen Auftakt folgten viele emotionale, rhythmisch anspruchsvolle – darunter ein Gospel im Samba-Rhythmus – und temporeiche Lieder, hervorragend vom Chor interpretiert. Dazu passten der optisch geschlossene Eindruck, die vielen Mikrofone und die choreografischen Einfälle, bei denen kleine Gesten viel Bewegung vermittelten. Beeindruckend auch die vielen Solisten aus den Chorreihen, etwa Caro Muhl, Victor Nellum, Martin Esch oder Kristina Wagner, die das ein oder andere Mal auch mit ihrem Rap überzeugte, etwa in dem Song „Joyful, joyful“ aus dem Film „Sister Act“.

Auch Leiterin Faupel mischte solistisch mit, die dabei aber immer ihren Chor im Griff hatte und noch dazu das Publikum überzeugend animierte, mitzumachen. Das Programm umfasste dabei bekannte Traditionals wie „Joshuah fit the battle of Jericho“ oder „Oh when the saints“, moderne Gospellieder wie „We stand united“ oder Popsongs wie „Say a little prayer“.

Unterstützt und begleitet wurden die Sänger von der Happy-Day-Combo um Pianisten und Bandleader Markus Leis. Weitere Infos zu dem wunderbaren Gospelchor, der seinem Namen alle Ehre macht, unter www.happy-day.chor.de. (cwi)